Jahresbriefe



Ich bin angekommen in meiner Jahreszeit 2016

Haben Sie sich schon einmal mit „Ihrer Jahreszeit auseinander gesetzt“? Ich schon, im vergangenen Juli bin ich ganz alleine mit „Sack und Pack“ und meiner „Schamanentrommel“ für 5 Tage und 4 Nächte aufgebrochen, „meine Jahreszeit zu finden“…

… gegen Osten (Frühling – Neuanfang), Süden (Sommer – Lebensfreude - Lebensenergie), Westen (Herbst – Ernte, Sturm und Wind) und Norden (Winter – Weisheit, Mut und Stille). Ich wanderte täglich in eine andere Richtung, hatte viel Zeit und war glücklich, mich mit der Natur, den Kräften und mit meinem Leben zu „verbünden“.

Ich hatte wunderbare Begegnungen, habe 10 Steinböcke beobachtet, interessante Menschen kennen gelernt, mich mit dem „zahmen Gocht“ (sehr steiler Abstieg von der Alp Sigel Richtung Brülisau AI) auseinandergesetzt und mich täglich damit befasst, wo ich in meinem Leben wohl stehen würde. Bin ich noch im Sommer, in der Mitte meines Lebens, der Lebensenergie oder stehe ich bereits im Herbst meines Lebens, beim „ernten meiner Saat“, im Erntedank, im Ausblick auf die nächste Jahreszeit?

Während ich so gegen Norden wanderte, gegen den Widderalpsattel im Alpsteingebirge, „verbandelte“ ich mich mit meiner Vergangenheit, sah plötzlich erlebte Geschichten und begann zu spüren, wie wunderbar und glücklich ich im Leben bin. Ich sah mich mit meinem Grossvater „Bächli stauen“, sah wie ich mit meiner Grossmutter gemeinsam um halb sechs die Jugendsendung im Radio hörte, sah wie mein Grossvater mir das „Bäumezweihen“ erklärte, genoss nochmal die „berühmten Käseschnitten“ meiner Oma, ich war mitten drin im „Reigen meiner Ahnen“, war wieder Jung und weit entfernt von meinem JETZT.

Wie Blitz und Donner, Sturm und Wind waren Kräfte am Werk, die mich hinauf zum Sattel trugen, feuchte Nebel, kalte Schatten und steile Berge um mich herum, ich spürte all die Kräfte und war plötzlich mitten drin in meinem Leben, mitten drin in meiner Jahreszeit …

Und immer, wenn ich Blitz und Donner, Wind und Sturm „ernte“, spüre ich meinen Herbst, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen meine Jahreszeit und freue mich über den schönen Moment.

Ich wünsche Ihnen glückliche Jahreszeiten.
Vielen Dank für Alles!
Bleiben Sie gesund
Ihr Dany Kohler

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Es ist jederzeit JETZT auch 2015

Ich habe mich ertappt, es ist Nachmittag vor dem Heiligen Abend, endlich ist Ruhe und Stille bei mir eingekehrt, und doch bin ich nicht „wirklich da“, ich denke an die ersten Tage im neuen Jahr, an die Arbeit, meine Aufgaben… werde ich meine Geschäfte bereits am 5. Januar beginnen oder soll ich erst nach dem Tag der heiligen drei Könige „starten“…

…Halt – Stopp – Anhalten!
Heilige drei Könige, was soll das, noch bevor der Heilige Abend im „alten Jahr“ begonnen hat, bevor diese Minute vorüber ist, abertausende Minuten müssten es sein, bis es 6. Januar ist… bis das Neues Jahr beginnt, bis alle Grüsse im Neuen Jahr „ausgesprochen“ sind, bis die Gläser am Silvester erklingen, Stephanstag, Weihnachten, bis jede Minute genossen und tausend Erlebnisse gelebt und vollbracht sind!
Ich lebe JETZT in diesem Moment…

Ich schaue auf, sehe über meinem PC-Rand die grauen Wolken, sie schweben dahin, werden überall aufgerissen, blauer Himmel erscheint, nur kurz, die Wolken schliessen sich wieder, schweben davon, werden nie mehr so sein wie sie vorher waren, sie sind immer da und trotzdem sofort weg, anders, lebendiger, schöner, geheimnisvoller, unnahbarer… ich geniesse das Bild dieser Wolken, denke dabei nicht an morgen!
Ich denke an JETZT den schönen Moment…

Es wird Zeit, „meine kleine Welt, die sich, wie es scheint, immer schneller dreht“ aufzuhalten, zu bremsen, zu erkennen, dass es immer Wolken gibt die verschwinden und wieder kommen und immer neue, lebendige Bilder von meinem Jetzt wiedergeben!
Es ist für mich jederzeit JETZT in diesem Moment…

Und immer, wenn ich Wolken sehe, lebe ich in meinem JETZT, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.


Ich wünsche Ihnen ein glückliches neues Jahr, leben Sie jederzeit JETZT!
Vielen Dank für Alles und bleiben Sie gesund
Ihr Dany Kohler

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Ein herzliches Lächeln im 2014

Staubsaugen, die Holztreppe „spöhnle“ für Omi, dem älteren Herrn über die Strasse helfen, der Dame im Tram meinen Sitzplatz anbieten, ein achtlos weggeworfenes Taschentuch auflesen und in den Papierkorb werfen, nach der Pause freiwillig die Wandtafel reinigen, beim Spaziergang den Kinderwagen steuern, dem Vater das Auto waschen ohne etwas zu verlangen, in der Sonntagsschule still sitzen und nicht stören. Das und vieles mehr waren die „schwierigsten Taten“ welche ich als Pfadfinder - Versprechen geschworen hatte.
Dadurch geschahen Wunder, und das fast jeden Tag…

Ja, das war damals, als ich noch die ganze Welt erobern konnte, ich jede gute Tat als ein Wunder betrachtete und ich darauf bedacht war, möglichst viele gute Taten zu vollbringen. Es war wie ein ungeschriebenes Gesetz und ich war so immer ein „lieber Junge“. Klar waren einige Aufgaben schwer, besonders wenn die Freunde schon am spielen waren, wenn „die Cowboys die Indianer bekämpften und der Sieg schon nahe war“, wenn die Zeit verstrich und die Sonne bereits zu sinken begann, der freie Nachmittag ohne mein „indiänerle“ zu Ende ging. Dann war es schwer, sehr schwer das Pfadfinder - Versprechen einzuhalten.

Dann kam die Zeit in meinem Leben, wo die jugendlichen Gesetze keine grosse Rolle mehr spielen durften, wo Macht, Ehrgeiz und das Streben nach Geld wichtiger wurde, wo es kein Platz mehr für Indianer und Cowboy, Wettrennen mit dem „Engländer“ und gute Taten hatte. Es wurde nur noch gestrebt, gearbeitet, möglichst Tag und Nacht, Manager - Ziele gesteckt und gradlinig angestrebt, damals habe ich meine „heile Welt“ verlassen.
Und Wunder geschahen fast keine mehr…

Gestern nun, ich sah, wie sich eine ältere Dame mühsam aus dem Wagen „schälte“, die eisig – nassen Straßenverhältnisse nichts „gutes“ verheissen wollten, da war er wieder da, der „liebe“ Junge, der ohne zu zögern Arm in Arm die Dame nach Hause begleitete. Das entgegen gebrachte, dankbare und herzliche Lächeln war mein Lohn, war ein Zeichen der Achtsamkeit und ich verstand plötzlich, wie herrlich eine gute Tat wirken kann, wie befriedigend es war. Ein Wunder geschah…

Und immer, wenn ich mit einer guten Tat ein herzliches Lächeln erhasche, spüre ich ein Wunder, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.


Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr, viele herzliche Lächeln und wunderbare Begegnungen. Vielen Dank für Alles!
Bleiben Sie gesund
Ihr Dany Kohler

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Die Liebe geht durch die Nase im neuen Jahr 2013

Die Verbindung von Duft und Liebe ist wohl so alt wie die Liebe selbst. Ich erinnere mich an die besonderen Düfte während der Weihnachtszeit, als meine Grossmutter die feinsten Brunsli im Ofen hatte, damals war sie und ihre Guezli das „Allerliebste auf der Welt“ und ich erinnere mich heute noch gerne daran. Nun freue ich mich auf den Frühling, wenn die sanften Blütendüfte die Bienen locken, Frühlingsgefühle erwachen, dann riecht es nach Sinnlichkeit, nach Verschmelzung und nach besonderem Glück.

Diese natürlichen Verbindungen aus Duft und Liebe können wir auch mit Räucherwerk erweitern. Der duftende Rauch eignet sich bestens dazu, Gefühle und Erlebnisse wieder zu erwecken und zu verstärken. So wie man das Parfüm oder den persönlichen Geruch einer geliebten Person geniesst und in sich saugt, so kann man einen bestimmten
Räucherduft auswählen, wenn man bestimmte Gefühle entflammen will. Dies ist eine wunderschöne und äusserst sinnliche Form, Liebe und Emotionen zu wecken.

Leider ist der Geruchsinn in der heutigen Zeit oft verkümmert, aprilfrische Wäsche, aromatisierte Tees, minder zarte Raumsprays und eine Vielfalt von künstlichen Düften, die wir kaum wahrnehmen und die wohl kaum unseren Geruchsinn schärfen.

Die Fähigkeit, Düfte in ihrer natürlichen Vielfalt wahrzunehmen, muss wiederentdeckt
werden. Feine Harze, Balsame, Hölzer und Kräuter, die man auf einer glühenden Kohle dazu bringt, ihre duftenden Essenzen freizugeben, können wahre Wunder und Anreize wecken. Es gibt so viele Gerüche zu erkunden, wohlriechende und getrocknete Kräuter aus dem eigenen Garten, Harze aus dem Wald und aus dem Orient, Gewürze aus fernen Ländern, süsse Gräser aus der Wüste, all dies verspricht ein genussvolles Sinnlichkeitstraining.

Denn immer, wenn wohlriechende Düfte aufsteigen und durch die Räume schweben, spüre ich die Liebe, verbinde mich mit ihr, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.

Herzlich wünscht Ihnen Daniel Kohler ein sinnliches neues Jahr 2013
und viele wundervolle Gartenerlebnisse!
Vielen Dank für Alles!

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Trommelpower und ein glückliches neues Jahr 2012

Ich erinnere mich noch genau, dass „Flötenspielen“ nie meine Stärke war, auch Geige, Klavier und Piccolo war nie mein Instrument, doch trommeln und pauken, das war mein Ding, da konnte ich ohne Notenlesen Töne erzeugen und Lieder spielen. Ich konnte meine Kräfte auf Trommeln, Gongs und Tamburin messen, laut sein, manchmal zu laut, konnte mich verständigen ohne zu reden und hatte, ohne es zu wissen, viele Freunde auf der ganzen Welt. Na ja, übertrieben sagen die meisten, aber wenn ich heute meine Trommel „spiele“, dann höre ich neben all dem „bum – bum“ auch noch hohe und tiefe, klangvolle und dumpfe Klänge, kann Schwingungen und Vibrationen erzeugen die Gläser, Scheiben und Energien lebendig machen.

Und genau das durfte ich am 11.11.11 erleben, als an einem besonderen Event „Treffpunkt Erfolg“ der Feng Shui Schule Schweiz ein Mann namens Jens Zygar auf speziell entwickelten Gongs die kosmische Oktave erschallen liess. Fasziniert habe ich mit über 200 Personen den Klängen gelauscht, sonderbar schöne Töne gehört und ein tiefes, energiegeladenes Vibrieren in mir gespürt. Das war Power, eben Trommelpower.

Nun bin ich überzeugt, dass meine bis dahin eher kindlichen „Trommeltaten“ einen weiteren Schritt verlangen. Ich werde meine eigene Trommel bauen, meine eigenen Schläger basteln, trommeln lernen. Ich werde am Schluss an einem grossen Einweihungsritual teilnehmen und so Holz und Tier danken und meiner neuen Trommel das Leben „einhauchen“. Ich freue mich schon jetzt wie ein kleines, trommelndes Kind.

Und wenn ich dann meine energetischen Räucherungen und Seminare abhalte, durch die Räume gehe und dabei mit meiner Trommel die „Energien wecke“, wird aus dem „bum – bum“ ohne Noten ein kosmischer Gesang!

Und immer, wo und wann ich die Trommel spiele, spüre ich die Kräfte, verbinde mich mit ihnen, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.

Herzlich wünscht „Ihr Allrounder“ Daniel Kohler ein Powerjahr 2012
und viele wundervolle Gartenerlebnisse!
Bleiben Sie gesund!

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Wundervolle Naturgeister und ein glückliches neues Jahr 2011

Es war einmal im Schattegibeleggtäli…

So fing Alles an, als ich zum Ersten mal die Kurzgeschichte vom „Schöppelemunggi und em Holdererbäseler, em Totemügerli und em Blindeli“ von Franz Hohler hörte. Damals wusste ich nicht, welchen Einfluss diese Geschichte auf mich haben wird. Es ist die Faszination und die magische Begegnung mit Naturgeistern und den Naturwesen.

Kennen Sie die Geschichte von Peter Pan im Nimmerland? Genau dort sind sie zu Hause, die Naturwesen, sie beleben die Aura und das Selbstvertrauen, den Geist, alle Gefühle, unseren Körper, spinnen unsichtbare Fäden und lenken damit die Kräfte der Natur.

Devas, Lichtelfen, Feen, alle Wesen mit Flügeln verbinden wir mit Äther, sie geben uns innere Wärme, besonderes Licht, Harmonie, sanfte Farben, sinnliche Klänge, Wolken und auch wunderschöne Regenbögen. Haben Sie gewusst, dass Amseln dem Garten eine besondere Aura zukommen lassen. Nehmen Sie mit ihnen Kontakt auf, Sie werden es sicher spüren!

Luftwesen, Luftgeister, Engel, Libellen, sie sind in der Luft zu Hause, man spürt ihren sanften Windhauch, sie kitzeln uns im Ohr und an der Nase, sie summen leise vor sich hin und hinterlassen eine Kühle auf der Haut. Sie bewegen die Blätter, auch wenn es windstill ist. „Ggugget einfach“! (Ggugget ist Mundart und heisst soviel wie schaut – erblickt – betrachtet - staunt)

Feuerwesen, Funkenwesen, Rauchgeister und Salamander, sie lieben das Feuer, Hitze, Rauch und Glut, sie brennen und stechen uns, lieben die Schärfe, Zorn und Wut, jagen uns manchmal grosse Tränen in die Augen, aber mit ihrer Liebe wird immer alles wieder gut!

Wasserelfen, Sirenen, Nymphen, Nixen und Delphine, ihr Lebensraum ist das Wasser. Sie hüten und reinigen es, sind sinnlich und manchmal verführerisch, verweilen und ruhen gerne mit uns am Wasser, manchmal spritzen sie uns einfach an und wir sind begeistert und glücklich über das herrlich - erquickende Gefühl!

Erdgeister, Zwerge, Gnome, Trolle und Käfer bewohnen die Erde, sie schenken uns Gaben wie Schneckenhäuser, Steine und Wurzeln. Sie zupfen und berühren unsere Beine und Füsse, lassen Dinge verschwinden und wieder auftauchen, sie treiben gerne Schabernack mit uns, lassen wir sie einfach geschehen, es kann uns nichts passieren!

Und immer, wo und wann ich die Naturgeister fühle, verbinde ich mich mit ihnen, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.


Herzlich wünscht „Ihr Allrounder“ Daniel Kohler ein gesegnetes neues Jahr 2011 und viele wundervolle Erlebnisse!

Bleiben Sie gesund!

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Magischer Rauch und ein glückliches neues Jahr 2010

Sicher haben wir alle schon einmal im Leben ein Feuer entfacht oder einfach nur eine Kerze angezündet, gelöscht und dabei Rauch produziert.

Thesaurus (Lexikon) sagt dazu glimmen, aufsteigen, räuchern, desinfizieren, vernebeln, beweihräuchern, würzen, ein Teil von Rauchen, ein Ritual der Sinne und der Düfte. Gemütliches Zusammensein, Ruhe, Genuss, Entspannung, Lust und Freude, ein Glücksgefühl und auch Befreiung.

Haben Sie gewusst, dass Bernstein der „Urduft“ der Lebensentwicklung ca. 100 Millionen Jahre alt ist, dass der Duft von Lorbeer (Laurus nobilis) die Brücke zwischen Traum und Wirklichkeit ist, dass Myrte (Myrtus communis) sich für die Schönheit, Frieden und Liebe öffnet und dass Rosmarin (Rosmarinus officinalis) die bösen Geister fernhalten kann?

Ist es nicht interessant, dass die heiligen 3 Könige Gold (z.B. Goldweihrauch), Weihrauch (Boswellia carteri) und Myrrhe (Commiphora myrrha) aus dem Morgenland brachten, dass in Kirchen mit Weihrauch geräuchert wird, dass es Rauchstuben gibt und wir beim Grillieren gerne Gewürze und Kräuter verwenden.

Die stärksten Zeitpunkte für ein Räucherritual ist dieses Jahr am 6. Januar (Dreikönigstag), dann am 20. März (Frühlingsanfang am18:32 MEZ) und alle Rauhnächte zwischen dem 24. Dezember 2010 und dem 06. Januar 2011.

Und immer, wenn der magische Rauch durch meine Nase „zieht“, atme ich tief ein, beginne zu träumen, zu schwärmen und lasse meine Gedanken weit fliegen. Dann geht in mir neue Kraft auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.

Herzlich wünscht „Ihr Allrounder“ Daniel Kohler
ein wunderschönes neues Jahr 2010

Bleiben Sie gesund!

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Tanzender Regenbogen und ein gutes neues Jahr 2009

Siehst Du die Farben pink, blau, grün, gelb, orange und rot, im Wechsel von dunkel zu hell übergehend in die nächste Farbe, leuchten wie ein Wunder der Natur, wo immer die Sonne scheint und feine Wassertropfen schweben.

Ein Zeichen der Verbundenheit, ein Trennen ist unmöglich, kein vorgegebener Ort, einfach da, ein Regenbogen. Herrlich anzusehen, zu bestaunen, gedanklich für immer da, über Felder und Wiesen, Wälder und Dörfer, überall, nah und fern, und dann, plötzlich und unerwartet einfach verschwunden, für immer weg.

Schon als Schüler haben mich die Farben des Regenbogens völlig fasziniert. Das Prisma, welches ich damals gefunden und gehütet habe wie ein Schatz, habe ich gerne in die Sonne gehalten und davon geträumt, damit einen wunderschönen grossen Regenbogen zaubern zu können.

Die Jahre vergingen, immer wieder sah ich sie, die bunten Regenbogen auf dieser schönen Welt und erinnerte mich jedes Mal an meinen kleinen Schatz, welchen ich irgendwann und irgendwo auf meiner Reise verloren habe.

Dann kam das Verlangen wieder auf einen Regenbogen hin zu zaubern. Zu wissen, dass ich kein Regenbogenmacher bin, hingen trotzdem schon bald sauber geschliffene, klare Kristalle am Fenster gegen Süden.

Und immer, wenn die Sonnenstrahlen durch die Kristalle „blitzen“, tanzen bunte kleine Regenbogen bis in die hintersten Ecken, an Decken und Wände und verzaubern mich. Neue Kraft geht in mir auf, ich geniesse energiegeladen mein Sein und freue mich über den schönen Moment.

Herzlich wünscht „Ihr Allrounder“ Daniel Kohler
ein wunderschönes neues Jahr 2009

Bleiben Sie gesund!

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Lebendiges Wasser und ein glückliches neues Jahr 2008

“Endlich zuhause, Du bist müde von der modernen Zeit, freust Dich auf einen ruhigen Neujahresbeginn. Du verspürst mächtigen Durst, nimmst eine klargrüne Flasche aus Plastik, sie stand schon Tage im dunkeln Schrank. Sie hat einen eigenen Namen, PET. Du achtest kurz auf das Datum, noch mindestens 1 Jahr, alles „Rodscher“, drehst den weissen, gerillten Deckel, es zischt, was für ein Erlebnis, führst das gefüllte Glas an Deinen Mund, jetzt, ein feines jucken in der Nase, Krälleli, ein gutes Gefühl. Schluck für Schluck läuft das kühle Wasser die Kehle hinunter, beruhigend, Deine Gedanken jedoch sind anderswo …

… eine Alpenwiese, irgendwo, es duftet nach farbigen Blumen und frisch zertretenem Gras, rund um Dich prangern hohe, imposante Gebirgsketten und mächtige Felsen; und Du mitten drin. Auf der saftig grünen Wiese schlängelt sich rauschend ein Bächlein in einem alten, ausgewaschenen Bachbett, die Ränder zerklüftet, voller abgebrochenen, graumelierten, glitzernden, kleinen und grossen Felsbrockenstücken. Das klare Nass sucht sich mit gurgelndem und grollendem Rauschen voller Kraft und Energie den Weg über die scharfen Kanten und Ecken der Steine, als ob es sich reiben, strecken und wohlfühlen wollte.
Zielstrebig nach oben, auf steilen, schmalen, von Kühen und Geissen ausgetretenen Weglein und in Schweiss gebadet hast Du den Alpaufzug hinter Dich gebracht. Erquickend betrachtend das ganze Geschehen und glücklich zugleich geniesst Du das Wasser aus Deiner zur Tasse geformten Hand. Schluck für Schluck trinkst Du das jahrtausend freie Gut, hörst das gurgeln und spürst die Kühle bis tief in Deinen unteren Bauch. Heissajuhee, eine Kraft voller Leben springt Dich von allen Seiten an, das lebendige Wasser verzaubert Dich, neue Kraft geht in Dir auf, Du lebst und geniesst energiegeladen Dein Sein und freust Dich auf einen neuen Beginn“.

Für Sie geschrieben am Stefanstag’07